03 Seasons Greetings

02 ChitChat Café


Kommunikationsdesignerin

Alisa Hert

Über mich

Arbeiten

PORTFOLIO

ÜBERSICHT

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Hi, ich bin Alisa!

Nach meinem Bachelorabschluss in Kommunikationsdesign im März mache ich aktuell ein Gap Year, um mehr praktische Erfahrung zu sammeln und meine gestalterischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Für die Bereiche Branding, Illustration und UX/UI-Design interessiere ich mich besonders.

Ich bin ein offener, kommunikativer Mensch und arbeite gern im Team.


Aktuell arbeite ich in der Redaktion und im Design beim Grafikmagazin, München.

Über mich

Editorial

Branding

Illustration

Arbeiten

Reisingkeit – 06|2023

ChitChat Café – 04|2024

Seasons Greetings – 07|2024

MuseMe – 08|2024

Werkschau2025 – 01|2025

01 Reisingkeit

Vom Text zum Textil – 03|2026

Das Magazin analysiert die ästhetische Wirkung und die atmosphärische Qualität der Arbeiten von André Reisinger und überführt diese in ein konsequent angewendetes Rastersystem. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich visuelle Stimmungen nicht nur beschreiben, sondern auch durch gestalterische Entscheidungen strukturiert und nachvollziehbar übersetzen lassen.

Die Gestaltung der visuellen Elemente und deren Anwendung vermitteln die Identität des Cafés auf direkte und emotionale Weise.
Das farbenfrohe Design vermittelt Offenheit, Gemeinschaft und Freude am Zusammensein. Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich bewegen, austauschen und eine entspannte Zeit verbringen können.

Die verspielten Illustrationen schaffen eine einladende Atmosphäre, während die Farbwelt Assoziationen mit den angebotenen Getränken hervorruft. Die Kombination aus kräftigen Farben und skizzenhaften Elementen erzeugt eine authentische, kreative Ästhetik mit persönlichem Charakter.

Die Arbeiten des Studios bewegen sich zwischen klarer digitaler Ordnung und einer subtilen, oft traumartigen Irritation. Diese Spannung bildet die Grundlage des Magazins. Das Rastersystem fungiert dabei nicht nur als Ordnungshilfe, sondern als gestalterische Gegenüber zur emotionalen Bildsprache und macht sichtbar, wie Struktur und Atmosphäre gleichzeitig bestehen und sich gegenseitig verstärken können.

Die Inhalte gliedern sich in fünf thematische Bereiche: Farbigkeit, Helligkeit, Räumlichkeit, Leichtigkeit und Seltsamkeit, die jeweils unterschiedliche atmosphärische Aspekte der Arbeiten untersuchen. Jeder dieser Aspekte wird typografisch und kompositorisch innerhalb des Rasters interpretiert, sodass Inhalt und Gestaltung eng miteinander verknüpft sind.

Die handschriftlich wirkende Typografie ergänzt die Illustrationen und unterstreicht den lockeren Charakter des Erscheinungsbildes. Ihre bewussten Unregelmäßigkeiten verleihen dem Design Individualität und Nahbarkeit.

„Seasons Greetings“ ist eine vereinfachte und neu gestaltete Interpretation des Kochbuchs „Das große Buch vom Kochen und Backen“, das ursprünglich 1990 von Dr. Oetker veröffentlicht wurde. Während das Original ein breites Spektrum an Koch- und Backrezepten behandelt, fokussiert sich die Neugestaltung auf Saisonalität. Neben den Rezepten steht nun auch der Guide, der im Original nur eine Nebenrolle spielt und die Saisonalität der Lebensmittel tabellarisch darstellt, im Vordergrund. Auf dieser Grundlage entsteht für jeden Monat ein Drei-Gänge-Menü, das auf die jeweiligen saisonalen Zutaten abgestimmt ist.

Im gestalterischen Konzept stehen die Produkte selbst im Vordergrund. Die Fotografien geben den rohen Zutaten Raum und betonen ihre Farbigkeit, Struktur und Vielfalt. Dadurch wird der Bezug zur jeweiligen Jahreszeit visuell unterstützt.





Das Konzept der entwickelten App „Muse Me“ unterstützt diesen Zugang, indem sie kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Museumsbesuche an einem Ort bündelt. Nutzer:innen erhalten personalisierte Empfehlungen auf Basis ihrer Interessen und können Tickets, Führungen oder Talk-Formate direkt in der App buchen und verwalten.





Für die Werkschau wurde ein konsistentes visuelles Erscheinungsbild über alle Medien hinweg entwickelt. Plakate, Postkarten, Social-Media-Beiträge und ein Instagram-Reel greifen die haptische Ton-Typografie und die kräftige Farbwelt auf und übersetzen sie in unterschiedliche Formate. Dabei stand im Fokus, Aufmerksamkeit zu erzeugen und gleichzeitig Neugier auf die ausgestellten Arbeiten zu wecken. Die Gestaltung verbindet analoge Materialität mit digitaler Kommunikation und schafft so einen wiedererkennbaren, zeitgemäßen Auftritt der Werkschau.

In den Printmedien sorgt die reduzierte Gestaltung mit kräftiger Farbfläche für hohe Aufmerksamkeit und Wiedererkennbarkeit. Für Social Media wurde das visuelle System weitergedacht und durch Animation und Sound ergänzt. Im Instagram-Reel poppen die einzelnen Buchstaben nacheinander auf, bis sich am Ende das vollständige Motiv zusammensetzt; jeder Buchstabe wird dabei von einem hörbaren „Pop“ begleitet. So wird die haptische Qualität des Tons visuell und akustisch erlebbar und die analoge Formensprache wirkungsvoll in ein dynamisches, digitales Format übersetzt.

Im Rahmen des praktischen Teils des Projekts entstand eine Serie von elf T-Shirts, die die Forschungsfrage eindeutig beantworten. Die Entwürfe übertragen zentrale Gestaltungsmittel des Kommunikationsdesigns (Schrift, Farbe, Komposition und Kontrast) auf das Medium Textil. Die Motive reichen von Abwandlungen bekannter Motive bis hin zu reduzierten Statements und richten sich besonders an Gestalter:innen.


Ergänzend zu den T-Shirts entstand eine kleine Broschüre, die die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Arbeit zusammenfasst, die elf Motive einzeln vorstellt und Praxis und Theorie miteinander verknüpft.

Darüber hinaus fördert die Plattform den Austausch innerhalb der Community. Über Kommentarfunktionen können Besucher mit Gleichgesinnten sowie Veranstalter in Kontakt treten, Erfahrungen teilen und neue kulturelle Angebote entdecken. Ziel des Konzepts ist es, kulturelle Teilhabe zu erleichtern, Hemmschwellen abzubauen und den Zugang zu Kunst und Kultur zeitgemäß zu gestalten.

Das Raster- und Layoutsystem des Originals wurde als Grundlage beibehalten. Besteht aus 2-3 Spalten, bei denen eine die Zutaten auflistet und die andere(n) die Zubereitung. Werden beide Spalten zusammen gelesen, ergibt sich so die Anleitung und die Zutatenliste wird in den Text eingebaut. Durch die inhaltliche Neuausrichtung und die reduzierte Gestaltung entstand eine zeitgemäße Publikation, die saisonales Kochen in den Fokus rückt und die Rezepte in einen neuen Kontext setzt.

04 MuseMe

Der Austausch kreativer Ausdrucksformen und künstlerischer Ideen schafft neue Perspektiven und fördert den Zugang zu kulturellen Angeboten. Museen und Kunstinstitutionen spielen dabei eine zentrale Rolle, indem sie Kunst, Geschichte und Bildung für ein breites Publikum zugänglich machen.

Im Mittelpunkt der Arbeiten steht eine handgeformte Typografie aus lufttrocknendem Ton, die jedem Buchstaben eine individuelle, organische Anmutung verleiht. Die sichtbaren Spuren des Materials betonen den Prozess des Machens und stehen für experimentelles, praxisnahes Gestalten. Der starke Farben im Hintergrund bilden einen bewussten Kontrast zur natürlichen Tonfarbe und verstärken die visuelle Präsenz. So wird Gestaltung selbst zum Ausdrucksträger der kreativen Vielfalt der Werkschau.


Die visuelle Gestaltung der App verbindet eine klare Nutzerführung mit einem modernen Erscheinungsbild, Die reduzierte Benutzeroberfläche ermöglicht eine schnelle Orientierung und stellt die Inhalte in den Mittelpunkt. Die kontrastreiche Farbpalette aus Blau und Grün schafft Wiedererkennbarkeit und unterstützt durch hohe Kontraste die Navigation. Die geometrische Typografie und die reduzierten Icons erzeugen ein klares und kuriertes Erscheinungsbild.

05 Werkschau2025

06 Vom Text zum Textil

Graphic Tees bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Mode und Kommunikationsdesign. Obwohl sie im Alltag meist nur als Kleidungsstücke wahrgenommen werden, setzen sie zahlreiche Gestaltungsmittel des Designs ein, um Botschaften zu vermitteln, Aufmerksamkeit zu erzeugen und eine Identität zu gestalten. Im theoretischen Teil meiner Bachelorarbeit habe ich untersucht, welche Rolle Typografie auf Textilien spielt und ob sich typografische Graphic Tees anhand ihrer Gestaltung eher dem Kommunikationsdesign oder der Mode zuordnen lassen.

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